(von Celal) Die Zuschauer in der Sporthalle des Johanneums erlebten am Wochenende ein echtes Basketball-Drama: Die w14-1 lieferte sich gegen den SC Rist Wedel ein packendes Spiel, das erst in der Overtime entschieden wurde.
Nach einem schwachen Start lagen die 66ers bereits nach fünf Minuten mit 2:12 zurück. Doch das Team fing sich, steigerte die Intensität in der Verteidigung und verkürzte bis zum Ende des ersten Viertels auf 14:19.
Zur Halbzeit stand es 31:37 – noch alles offen.
In der zweiten Halbzeit wollten die Lüneburgerinnen das Spiel mit harter Defense und schnellen Ballgewinnen drehen. Zunächst gelang das nicht wie geplant, und nach fünf Minuten im dritten Viertel lag das Team erneut mit zwölf Punkten zurück (35:47). Doch an Aufgeben war nicht zu denken: Punkt für Punkt kämpften sich die 66ers zurück und starteten mit nur vier Punkten Rückstand ins letzte Viertel.
Im vierten Viertel wurde die Stimmung in der Halle immer heißer – die Zuschauer waren voll dabei, denn im Anschluss sollte direkt das Spiel der 1. Herrenmannschaft stattfinden. Diese feuerten gemeinsam mit dem Publikum lautstark die w14-1 an. Die Halle bebte, und getragen von dieser Energie gaben die Spielerinnen noch einmal alles, um das Spiel zu drehen.
Es ging hin und her – 41 Sekunden vor Schluss gelang der verdiente Ausgleich zum 54:54. 14 Sekunden vor dem Ende hatten die 66ers sogar den Sieg in der Hand, vergaben jedoch beide Freiwürfe – und so ging es in die Verlängerung.
In der Overtime erwischte Wedel den besseren Start (54:61), doch die Lüneburgerinnen kämpften sich erneut heran. Bei 63:64 und noch 11 Sekunden auf der Uhr kam nach einem taktischen Foul sogar noch einmal die Chance zum Sieg. Der letzte Wurf wollte jedoch nicht mehr fallen.
Trotz der knappen 63:65-Niederlage zeigte das Team großen Kampfgeist, Zusammenhalt und Moral. Nach mehreren Rückständen immer wieder zurückzukommen, verdient großen Respekt.
Bereits am Sonntag um 10 Uhr geht es im Johanneum weiter – dann empfängt die w14-1 den Walddörfer SV
