Pokal-Aus gegen Spitzenteam

In der dritten Runde des Lotto Hamburger Pokals trafen die MTV Lüneburg 66ers auf einen der Spitzenreiter der 2. Regionalliga Nord von KK Nikola Tesla und hatten somit einen sehr starken Gegner und womöglich ihre schwierigste Aufgabe der Saison vor sich. Trotz verletzungsbedingter Ausfälle und einem folglich dezimierten Kader reisen die 66ers mit 12 Siegen aus 12 Spielen (Pokal/Ligaspielbetrieb) mit breiter Brust an, um sich dieser Aufgabe zu stellen.

Im ersten Viertel wurde schnell deutlich, dass die 66ers deutlich mehr physische Gegenwehr von KKNT zu erwarten hatten, als sie von ihren sonstigen Gegnern in der Stadtliga gewohnt waren. Die Gegner finden besser in den offensiven Flow, jedoch können sich die 66ers auch immer wieder gute Chancen erspielen und bleiben somit im Spiel (KKNT 25:14 MTVL).

Das zweite Viertel sollte verdeutlichen, dass sich die harte Arbeit der Mannschaft von Leo Niebuhr und Sebastian Schaaf in der Offseason und während der Saison ausgezahlt hat. Mit einer aggressiven Verteidigung und dem Glauben an einen Sieg konnten die 66ers den Regionalligisten in Schach halten und fanden dabei zeitgleich immer besser in ihren offensiven Rhythmus (KKNT 41:34 MTVL). 

Im dritten Viertel zeigte die Mannschaft von KKNT jedoch, wieso zu diesem Zeitpunkt noch zwei Ligen Unterschied zwischen den Mannschaften liegen. Mit einer cleveren Halfcourt-Offense und beinah unaufhaltbaren Fastbreaks erhöhte der Regionalligist seinen Vorsprung deutlich und entschied das Spiel bereits nach 30 Minuten für sich (KKNT 73:47 MTVL).

Trotz der Vorentscheidung im dritten Viertel nutzten die 66ers auch im letzten Viertel die Möglichkeit so viel wie möglich von der Intensität und der Atmosphäre des Spiels aufzusaugen, um sich weiterzuentwickeln. Die kommende Saison in der Oberliga verspricht viele Spiele mit gleicher Atmosphäre, worauf sich die Spieler freuen können, da für jeden ersichtlich war, dass die 66ers auf diesem Level spielen können (KKNT 96:65 MTVL).

Trotz der Niederlage können die 66ers mit ihrer gezeigten Leistung zufrieden sein. Alle Spieler kamen zum Einsatz und konnten sich auf einem höheren Niveau als sonst testen. Mit diesem Test im Rücken schwur sich die Mannschaft von Leo Niebuhr und Sebastian Schaaf auf das letzte Spiel der Saison am 25. April um 18:00 Uhr im Johanneum gegen die TSG Bergedorf  ein, um ihre ungeschlagene Saison im Ligaspielbetrieb perfekt zu machen. Dann heißt es wieder #alleindiehalle!

Für Lüneburg spielten: M. Werner (16), D. Klatt (10), K. Burda (9), J. Roth (9), T. Brand (8), L. Wulf (6), J. Rogl (5), O. Peters (2), T. Meisner, E. Afelli