„Am Ende war es knapp, aber wir haben im Saisonfinale unsere besten Basketballspiele gezeigt und daher bin ich trotz der verpassten Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft sehr stolz auf das Team!“ Damit fasst Coach Kai das Turnier zur Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft für unsere wU18 zusammen. Umso wertvoller ist die Leistung, weil die 66erinnen nur mit drei wU18-Spielerinnen beim Turnier antreten konnte und sechs wU16erinnen sowie zwei wU14erinnen den Kader komplettierten.
SC Alstertal-Langenhorn – 66ers: 34:30
Gerade im ersten Spiel gegen die Hamburger Meisterinnen SCALA, bei denen einige Spielerinnen schon Einsatzzeiten in der 2. und 1. Regionalliga hatten, begeisterten die 66ers durch ihre intensive Verteidigung und immer wieder gelungene Angriffssequenzen. SCALA war sichtlich überrascht, denn das letzte Saisonspiel gewannen sie noch mit 66:33. Doch von der ersten Sekunde an, gaben die Lüneburgerinnen alles. Ließen ihren Gegenspielerinnen keinen Platz, verteidigten in einer Ganzfeldverteidigung geschickt und dadurch kam SCALA nicht gut ins Spiel. Im Angriff spielten die 66erinnen den Ball konsequent unter den Korb, wo Sophia und Bianca von den Anspielen profitierten und alle Körbe des ersten Viertels in der Zone erzielten. Dadurch führte unsere wU18 nach dem ersten Viertel mit 10:6.
Im zweiten Viertel ging es erstmal genauso weiter (16:8), bevor SCALA durch seine individuelle Klasse einen Lauf hinlegte, den die 66erinnen trotz aller Bemühungen nicht unterbinden konnten. Halbzeitstand 19:19 – wer hätte das erwartet.
Und auch im dritten Viertel waren die MTVerinnen stark, lagen nach 3 Minuten mit 23:21 in Führung. Allerdings fiel das Punkten immer schwerer, weil SCALA die Spielerinnen in der Zone nun immer besser verteidigte. Als SCALA dann noch zwei Dreier traf und die Führung bis zum Viertelende auf 29:23 ausbaute, schien die Vorentscheidung gefallen.
Aber wir kämpften uns ins Spiel zurück. Die Verteidigung erhöhte den Druck nochmals, der Wechsel zwischen Ganzfeldverteidigung und 2-2-1-Presse erschwerte den Ballvortrag für SCALA. Wie gut die Verteidigung war, wird dadurch deutlich, dass SCALA bis Sekunden vor Schluss nur noch 3 Punkte erzielte und es kurz vor Schluss 32:30 stand. Der Versuch der 66erinnen dann den entscheidenden 3-Punkte-Wurf herauszuspielen, wurde von SCALA abgefangen und der einfache Korbleger besiegelte dann die Niederlage (34:30).
Was für eine großartige Partie aus Sicht der 66ers!
Nach kurzer Pause ging es dann für die 66erinnen direkt mit der Partie gegen den BBC Rensburg weiter.
BBC Rendsburg – 66ers: 52:43
Leider hat die Unterbrechung den Lüneburgerinnen nicht gut getan, das Team kam in der ersten Halbzeit nur schwer ins Spiel. Im ersten Viertel hatte dies noch nicht so starke Auswirkungen, weil die Press-Verteidigung schlimmeres verhinderte (10:11), aber im zweiten Viertel klappte dann nicht mehr viel. Die 66erinnen hatten zu wenig Zugriff auf die Gegenspielerinnen und dadurch ging das Viertel mit 16:8 an Rendsburg.
Aber im dritten Viertel zeigten die 66erinnen Comeback-Qualitäten: Jetzt hängten sich wieder alle Spielerinnen rein, auf dem Feld wurde gekämpft, von der Bank kam die Stimmung und mit diesem Spirit verkürzten die 66erinnen Schritt für Schritt und übernahmen zwei Minute vor dem Ende des Viertels die Führung (34:31). Doch Rendsburg machte bis zum Viertelende noch 6 Punkte – 34:37.
Auch das letzte Viertel blieb spannend und eng. Drei Minuten vor dem Ende lagen die 66erinnen nur mit 2 Punkten zurück (43:41), aber dann waren die Akkus der 66erinnen leer. In den letzten drei Minuten erhöhte Rendsburg den Druck in der Verteidigung nochmal, die Pässe der 66erinnen wurden ungenauer und daraus resultierten Ballverluste, die Rendsburg zu einfachen Korblegern nutzte. Dadurch endete diese Partie mit 43:52 und im Endergebnis zu hoch aus Lüneburger Sicht, aber dies ändert nichts an dem starken Auftritt der 66erinnen bei diesem Turnier.
Es spielten: Bianca, Emma H., Isabel, Jessica, Lamar, Lea, Lisa, Maeva, Martje, Mie und Sophia
