Der erste Titel des Jahres

Mit zwei Siegen aus zwei Spielen hat sich die erstmals gemeldete Ü40 die Hamburger Meisterschaft gesichert. Mit dabei waren einige Lüneburger Urgesteinene, Spieler der aktuellen Ü35 und 1. Herren sowie ehemalige und neu akquirierte Basketballer aus dem ehemaligen Bad Bevenser Team / Team Heide. Diese frisch zusammengestellte Ü40–Herrenmannschaft der 66ers hat die Hamburger Meisterschaft und damit die Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft erspielt.

Ein völlig neues Team trat erstmals gemeinsam aufs Parkett. Zwei leicht verkürzte Partien (je 4 x 7 min) gegen den Altonaer SV sowie den Niendorfer TSV standen auf dem Programm. Unsicher über die eigene Leistungsstärke und ohne Kenntnisse über die Gegner gestaltete sich der Start in den Spieltag schwierig. Ohne die nötige Intensität brauchte es in der ersten Partie gegen Altona eine Halbzeit, bis der Motor ins Laufen kam. Zur Halbzeit lag das Team 23:27 zurück. Ende des dritten Viertels übernahmen die Lüneburger mit einem Dreier von Jan Schröder wieder die Führung (34:33), aber erst Richtung Spielende konnte der Vorsprung komfortabel gestaltet werden. Am Ende stand ein doch recht ungefährdeter 54:44 Erfolg, der – besser eingespielt und ohne Startschwierigkeiten – durchaus höher hätte ausfallen können.

Ohne große Pause folgte die zweite Partie des Tages, in der es direkt flüssiger und mit der richtigen Portion Wachheit losging. 15:5 aus Lüneburger Sicht nach den ersten sieben Minuten deuteten darauf hin, dass dies eine klarere Angelegenheit werden sollte. Lediglich das zweite Viertel verlief recht ausgeglichen (13:12 zum 28:17 zur Halbzeit). Lange vor dem Schlusspfiff zum 59:27 stand fest, dass das Experiment Ü40 von Erfolg gekrönt werden würde, schließlich hat die Mannschaft so noch nie zusammen gespielt und einige Spieler sahen sich in der Halle zum ersten Mal.

Schlüssel zum Erfolg waren aus Sicht der 66ers-Oldies die Ausgeglichenheit und das gute Teamplay. Jeder hat uneitel seinen Teil beigetragen. Wir waren fitter, schneller im Kopf und auf den Beinen. Der Ball lief gut, bis ein guter Abschluss gefunden wurde. Und nicht zuletzt die bissigere Defense hat geholfen, diesen ersten Titel des Jahres 2026 zu sichern.

Weiter geht es am Wochenende 14./15. Februar bei der Norddeutschen Meisterschaft, wo man – eventuell noch um den einen oder anderen Spieler verstärkt – mit anderen Kalibern aus den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt rechnen muss. Die beiden Erstplatzierten dieses Turniers qualifizieren sich für die Deutsche ü40-Meisterschaft. Ein Ziel, dass einige der jetzigen 66ers-Akteure noch im Dress des MTV Bad Bevensen eine Altersklasse tiefer (ü35) in mehreren Anläufen verpasst haben.

Es spielten:
Benjamin Bormann, Alvin Hartmann, Dominik Hattrup, Christian Hellbrügge, Andreas Herbig, Alexander Mastel, Sebastian Schaaf, Jan Schröder, Michael Tetzer, Andreas Wendler