Ein Wechselbad der Gefühle durchlebte die wU18 am Wochenende. Erst unterlagen die 66erinnen am Samstag im Halbfinale der Hamburger Meisterschaften dem ETV mit 33:36, um dann am Sonntag online zu verfolgen, wie SCALA durch den Finalsieg gegen den ETV die Schützenhilfe leistete, die die 66erinnen zur Teilnahme an der Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft führte.
Hamburg hat zwei Plätze für die Norddeutsche Meisterschaft. Den ersten Platz erhält das Team, das die Hauptrunde gewonnen hat – das ist SCALA. Den zweiten Platz erhält der Hamburger Meister – das ist auch SCALA. In diesem Fall geht das zweite Startrecht auf den Zweitplatzierten der Hauptrunde über – und das sind wir! Darum war der 12-Punkte-Sieg am vergangenen Wochenende gegen den ETV so wichtig, mit dem sich die 66erinnen den zweiten Tabellenplatz in der Hauptrunde gesichert haben.
Jetzt heißt es den Blick nach vorne richten! Die 66erinnen spielen am 21. + 22.03.26 bei der Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaften gegen die Landesvertreter aus Schleswig Holstein und Mecklenburg Vorpommern – was für ein Erfolg für das Team und für den Lüneburger Basketball!
66ers GO!!!
Im Halbfinale der Hamburger Meisterschaften lief es für unsere wU18 nicht so gut. Erst 10 Minuten vor dem Spiel war das Team, dank der Verkehrssituation vollständig in Wedel in der Halle. Für einige Spielerinnen bedeutete dies ein sehr kurzes Aufwärmen und das wurde im ersten Viertel auch sofort bestraft. Der ETV war gut auf die 66erinnen eingestellt, machte die Räume unter dem Korb eng und gewann das erste Viertel mit 13:6. Doch im zweiten Viertel wurde unsere wU18 dann wach, startete mit einem Lauf und ging mit 16:15 in Führung. Allerdings konnten die 66erinnen ausschließlich in der Zone oder von der Freiwurflinie punkten. Bei Würfen blieben unsere Mädchen bis zum Abpfiff „eiskalt“ und trafen nicht einen Wurf – eine unglückliche Fügung, gegen ein körperlich groß gewachsenes Team. Zur Halbzeit hatte sich der ETV die Führung zurückgeholt (22:19).
Im dritten Viertel neutralisierten sich beide Teams komplett und uns fehlten die Körbe aus der Mitteldistanz. Daher war es der bärenstarken Verteidigung zu verdanken, dass der ETV sieben Minuten ohne Korb blieb. Aber wir erzielten leider auch nur zwei und gingen nochmal mit 23:22 in Führung. Ein 0:6-Lauf brachte den ETV wieder in Führung – 23:28.
Aber die Lüneburgerinnen hängten sich weiter rein und kamen nochmal zurück (30:32), aber es sollte nicht mehr reichen. ETV gewann mit 36:33.
Trotz der Niederlage war es eine spannende Erfahrung für das Team und die Reise ist noch nicht zu Ende.
Es spielten: Amelie, Bianca, Isabel, Jessica, Lea, Leen, Luisa, Maeva und Mie
