Ein rundum erfolgreiches Turnierwochenende erlebten die Nachwuchsteams der 66ers beim dreitägigen Turnier in Leer.

Die W12 präsentierte sich dabei in bestechender Form und blieb während des gesamten Turniers ungeschlagen. Bereits in der Vorrunde gelangen drei klare Siege. Grundlage dafür waren ein geschlossenes Teamspiel, viele schöne Passstafetten und ein schnelles Umschalten zwischen Defense und Offense. Auch in der anschließenden Gruppenphase setzte sich das Team ohne Niederlage durch. Besonders das letzte Gruppenspiel entwickelte sich zu einem echten Nervenkrimi: Erst in den letzten fünf Sekunden fiel der entscheidende Korb zum Sieg mit einem Punkt Vorsprung – ein sehenswerter Buzzerbeater sorgte für großen Jubel.
Im Finale ließen die jungen 66ers dann keine Zweifel mehr aufkommen und feierten einen souveränen Erfolg. Damit gelang es der W12 erstmals, den Leer-Cup in dieser Altersklasse nach Lüneburg zu holen – ein großartiger Erfolg für das Team. Für Anna, Kira, Leentje und Ema war dieser Erfolg doppelt schön, so war der Titelgewinn der krönende Abschluss einer tollen Zeit im Minibasketball. Für sie geht es jetzt nur noch in der w14 weiter
Ebenfalls sehr zufrieden zeigte sich das Trainerteam mit dem Abschneiden der W14. Die Mannschaft erreichte einen starken fünften Platz und musste sich in sechs Spielen lediglich einmal geschlagen geben. Die einzige Niederlage fiel mit nur drei Punkten Unterschied denkbar knapp aus, als der letzte Wurf von der Dreierlinie sein Ziel verfehlte. Besonders beeindruckend war die geschlossene Mannschaftsleistung. Neben gelungenen Aktionen in der Offensive überzeugte die W14 vor allem mit einer aggressiven und disziplinierten Verteidigung, die die Gegner immer wieder zu Ballverlusten und schwierigen Abschlüssen zwang.
Auch die W14 sorgte für einen besonderen Gänsehautmoment: Gegen die Mannschaft aus Leipzig sicherte ein Buzzerbeater den Sieg mit zwei Punkten Vorsprung.
Mit dem Turniersieg der W12 und dem starken Auftritt der W14 blicken die 66ers auf ein äußerst erfolgreiches Wochenende in Leer zurück. Beide Teams zeigten eindrucksvoll, wie viel Entwicklung, Teamgeist und Spielfreude in ihnen steckt

Die wU16 startet recht unausgeschlafen ins Turnier, weil der Bewegungsmelder im Schlafraum das Licht immer wieder anschaltete. Und dann wartete mit Tilburg auch gleich Tilburg ein holländisches Team auf die 66erinnen. Spiele gegen holländische Teams sind erfahrungsgemäß körperlich sehr hart und auch wenn die 66erinnen intensiv dagegen hielten, begann das Turnier mit einer Niederlage (18:24). Dann folgte mit Sulzbach ein eher leichterer Gegner, der mit der Presse der 66erinnen nicht zurecht kam. Unsere wU16 nutzte das 38:18, um den eigenen Rhythmus zu finden, denn mit Ottensen wartete in Spiel 3 ein bekanntes Team auf uns. Gegen Ottensen gab es in der vergangenen Leistungsrundensaison zwei intensive und knappe Spiele gab, aber inzwischen spielen die 66erinnen eine gut funktionierende 2-2-1-Ganzfeldpresse, die sowohl im Spiel gegen Ottensen als auch im restlichen Turnier zum Gamechanger wurde. Auf das 26:17 gegen Ottensen folgte noch ein 33:15 gegen Meppen. Damit war der Gruppensieg perfekt.
Nach einer kurzen aber ungestörten Nacht, da die Bewegungsmelder abgeklebt worden waren, waren die 66erinnen vom ersten TipOff an, sofort On Fire!
Die Young Talents Röhndorf / Bonn wurden im Viertelfinale mit 25:16 besiegt und dann folgte im Halbfinal erneut das Team aus Ottensen, das sich im anderen Viertelfinale durchgesetzt hat. Beide Teams schenkten sich nichts, aber in jeder Sekunde war der Wille der 66erinnen zu spüren, ins Finale zu kommen. Die ballführenden Ottensenerinnen wurden durch die Halle gejagt, gedoppelt, getrippelt und am Ende ließ unsere wU16 nur 10 Punkte zu. Bei einer solchen Verteidigung fiel die eigene, sehr mäßige Trefferquote in diesem Spiel nicht weiter ins Gewicht – 15:10 – Finale!
Aber vorher ging es noch schnell zum Finale der wU12 zum anfeuern. Nach dem Sieg unserer Jüngsten beim Turnier sprangen wir direkt ins Auto, um rechtzeitig zu unserem Finalspiel in der Halle zu sein.
Gegen die BG BiBA mobilisierten die Lüneburgerinnen nochmal alle Reserven und jede Spielerin trug zur ganz starke Teamleistung bei. Durch die Verteidigung und eine gute Treffequote, war die Partie schon früh entschieden. Also beorderte Coach Kai sein Team aus der Ganzfeldpresse an die Mittellinie zurück, um den Gegnerinnen etwas Raum für ihr Aufbauspiel zu geben. Der Rest war nur noch spielen und genießen!
43:13 lautete das Endergebnis und dann war nur noch Party!!!
66ers GO!
