W16-1 mit Last-Second-Sieg beim ETV

Am Sonntagmittag startete unsere W16-1 auswärts beim ETV in die neue Saison der Leistungsrunde. Für unsere Spielerinnen war es das erste Saisonspiel – und die Nervosität war von Beginn an deutlich zu spüren.

Unsere Mannschaft agierte ungewohnt angespannt. Viele Ballverluste und Schrittfehler prägten unser Spiel, dazu kam eine große Unsicherheit in vielen Situationen. Aus Angst, einen Fehler zu machen, waren einige Spielerinnen regelrecht blockiert und konnten ihr eigentliches Leistungsvermögen nicht abrufen.

Trotz dieser schwierigen Ausgangslage blieb das Spiel über die gesamte Spielzeit eng. Der ETV war an diesem Tag durchaus schlagbar, doch wir schafften es nicht, uns entscheidend abzusetzen. Stattdessen entwickelte sich eine spannende Partie, in der am Ende jede einzelne Aktion entscheidend sein sollte.

25 Sekunden vor Schluss lag der ETV mit 50:47 in Führung. Es sah nach einer Niederlage für uns aus. Doch dann wurde Hanna bei einem Korbleger gefoult – der Ball fiel trotzdem durch den Ring. And-One!

Hanna behielt die Nerven und verwandelte auch den Bonusfreiwurf sicher. Ausgleich – und Verlängerung!

In der Overtime erwischten wir zunächst den besseren Start und konnten uns mit fünf Punkten absetzen. Doch der ETV kämpfte sich zurück ins Spiel und ging elf Sekunden vor Schluss sogar mit 58:57 in Führung.

Wieder war es Hanna, die Verantwortung übernahm. Unter dem Korb bekam sie den Ball, setzte sich durch und erzielte die erneute Führung für unsere Mannschaft. Dem ETV blieb nur noch ein letzter Angriff, doch unsere Verteidigung ließ keinen kontrollierten Abschluss mehr zu.

Endstand: ETV – 66ers 58:59 nach Verlängerung.

Damit feiert unsere W16-1 einen äußerst dramatischen Auftaktsieg. Die Freude über den Erfolg war natürlich riesig – gleichzeitig wissen alle, dass wir uns in den kommenden Spielen deutlich steigern müssen.

Denn am kommenden Sonntag wartet mit dem SC Alstertal-Langenhorn bereits die nächste Herausforderung. Um 14 Uhr geht es im Johanneum weiter. Dann wollen wir deutlich lockerer auftreten, unser eigentliches Leistungsvermögen zeigen und vor allem die vielen unnötigen Fehler aus dem Auftaktspiel vermeiden.

Noch einmal werden wir vermutlich nicht so viel Glück haben wie beim ETV. Jetzt heißt es: Nervosität ablegen, Spaß haben und Basketball spielen!