(von Stefan Schulz)
Zum zweiten Mal in dieser Saison traf die W12 in der Leistungsrunde auf die Übermannschaft der Rostock Seawolves. Während das Hinspiel noch mit über 60 Punkten Unterschied verloren ging, zeigte unser Team nun eindrucksvoll, wie sehr es sich weiterentwickelt hat. In allen Bereichen wurde enorme Fortschritte gemacht – und genau das spiegelte sich in diesem Spiel wider.
Coach Stefan war sich sicher, dass es diesmal eine spannende Partie werden würde. Und er sollte Recht behalten: Schon im ersten Achtel überraschten wir die favorisierten Rostockerinnen und gingen mit 9:2 in Führung. Auch das zweite Achtel entschieden wir knapp mit 10:9 für uns. Eine so intensive Defense, insbesondere die schnelle Transition Defense, hatte Rostock in dieser Saison offenbar noch nicht erlebt. Durch konsequentes Zurücklaufen unterbanden wir ihre gefährlichen Schnellangriffe, verunsicherten die Gegnerinnen zunehmend und zwangen sie bereits im ersten Achtel zu einer ungewohnten Auszeit.
Die Rostockerinnen ließen ungewohnt viele einfache Chancen liegen, während wir in der Offense weiterhin trafen. Zur Halbzeit führten wir sensationell mit 32:30 – ein absoluter Achtungserfolg gegen ein Team, das bislang alle Spiele in der Leistungsrunde dominiert hatte.
Mit zunehmender Spielzeit fand Rostock jedoch besser ins Spiel und erhöhte selbst die Intensität. Ihr Pressing setzte uns unter Druck, und die hohe Laufbereitschaft unseres Teams forderte allmählich ihren Tribut. Ab dem dritten Achtel konnten wir leider kein weiteres mehr für uns entscheiden und gerieten Stück für Stück ins Hintertreffen. Am Ende stand ein 52:64 auf der Anzeigetafel – eine Niederlage, die sich dennoch wie ein Sieg anfühlt.
Die Coaches sind unglaublich stolz auf die Leistung des Teams, nicht nur in diesem Spiel, sondern über die gesamte Saison hinweg. Der Vergleich zwischen dem ersten und zweiten Spiel gegen Rostock zeigt eindrucksvoll, wie weit diese Mannschaft gekommen ist. Jetzt blicken wir voller Vorfreude auf die Hamburger Meisterschaften Ende April!
